DIE WISSENSCHAFT.
KEINE VERSPRECHEN.
NUR FAKTEN.

Wir machen keine Gesundheitsversprechen, die wir nicht belegen können. Was
folgt, sind wissenschaftliche Erkenntnisse aus peer-reviewten Studien — zu
Nasenatmung, Schlafqualität, neurologischer Regeneration und Gesichtsentwicklung.
Die Quellen sind angegeben.



INFOGRAFIK — MUNDATMUNG VERÄNDERT DIE GESICHTSSTRUKTUR

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Harari mouth breathing Angle Orthodontist 2010

STUDIE 1 — STICKSTOFFMONOXID & NASENATMUNG

Die Nasenschleimhaut und die Nasennebenhöhlen produzieren kontinuierlich
Stickstoffmonoxid (NO) — einen Botenstoff, der Blutgefäße erweitert, die Bronchien
weitet und die Sauerstoffaufnahme in den Lungen verbessert. Mundatmung umgeht
diese Produktion vollständig.

Quelle: Lundberg JO et al. „Nitric oxide and the paranasal sinuses.” Anatomical Record,
2008.

STUDIE 2 — DAS GLYMPHATISCHE SYSTEM

Das 2013 entdeckte glymphatische System ist ein lymphatisches Netzwerk im Gehirn,
das ausschließlich im Schlaf aktiv wird. Es transportiert Neurotoxine, Beta-Amyloid
Plaques und Stoffwechselabfälle aus dem Hirngewebe. Störungen des Tiefschlafs —
etwa durch Atemunterbrechungen — reduzieren die Effizienz dieses Systems messbar.

Quelle: Xie L. et al. „Sleep Drives Metabolite Clearance from the Adult Brain.” Science,
2013.

STUDIE 3 — MUNDATMUNG UND GESICHTSENTWICKLUNG

Chronische Mundatmung ist in der Kieferorthopädie seit Jahrzehnten mit
charakteristischen Veränderungen der Gesichtsstruktur verbunden: verlängerter
Gesichtsschädel, schmaler Oberkiefer, zurückgesetztes Kinn, veränderte Zahnstellung.

Quelle: Harari D. et al. „The effect of mouth breathing versus nasal breathing on
dentofacial and craniofacial development.” Angle Orthodontist, 2010. Vor
Veröffentlichung auf Google Scholar prüfen.

STUDIE 4 — SCHLAF, CORTISOL & STRESSHORMONE

Schlafunterbrechungen und Sauerstoffsättigungsabfälle erhöhen den nächtlichen
Cortisolspiegel. Cortisol hemmt die Regeneration, den Fettabbau und das
Immunsystem. Eine konsistente, tiefe Nasenatmung ist einer der effektivsten nicht
pharmakologischen Wege, diesen Prozess zu stabilisieren.

Quelle: Buckley TM & Schatzberg AF. „On the Interactions of the Hypothalamic
Pituitary-Adrenal (HPA) Axis and Sleep.” Journal of Clinical Endocrinology &
Metabolism, 2005.

STUDIE 5 — STANFORD UNIVERSITY

Forscher der Stanford University Sleep Medicine Division haben den direkten
Zusammenhang zwischen Mundatmung im Schlaf und gestörter Schlafqualität
wissenschaftlich belegt.

Quelle: Lee S. et al. „Mouth breathing, nasal disuse, and pediatric sleep-disordered
breathing.” Sleep and Breathing, Stanford University Sleep Medicine Division, 2015.
Vor Veröffentlichung auf PubMed nachlesen: „Lee mouth breathing nasal disuse
Stanford 2015”

JAMES NESTOR — BREATH (2020)

Der Journalist und Autor James Nestor führte ein Selbstexperiment durch, bei dem er 10
Tage ausschließlich durch den Mund atmete. Blutdruck stieg, Schnarchen explodierte,
Schlaf kollabierte. Nach 10 Tagen Nasenatmung normalisierten sich alle Werte. Das
Experiment fand in Zusammenarbeit mit der Stanford University statt und ist in seinem
Buch „Breath: The New Science of a Lost Art” (Riverhead Books, 2020) dokumentiert.

Quelle: Nestor J. „Breath: The New Science of a Lost Art.” Riverhead Books, 2020.

ANDREW HUBERMAN — STANFORD UNIVERSITY

Neurowissenschaftler wie Andrew Huberman von der Stanford University betonen seit
Jahren die Bedeutung der Nasenatmung für Schlafqualität und kognitive Leistung.

Keine formale Studie als Quelle — nur als Namensnennung eines bekannten
Wissenschaftlers verwenden. Nicht als Zitat formulieren.

MUNDATMUNG — DIE KONSEQUENZEN

Mundatmung trocknet die Schleimhäute aus, schwächt das natürliche Abwehrsystem
und reduziert die Sauerstoffaufnahme jeder Zelle. Sie begünstigt Schnarchen,
unruhigen Schlaf und Tagesmüdigkeit. Und sie hinterlässt mit der Zeit Spuren — im
Körper und im Gesicht.

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